Oh man, ich häts ja nicht geglaubt, aber es hat doch wieder einen Monat gedauert bis ich hier schreibe. Einen Monat in dem Viel passiert ist, mit Hilfe meines Kalenders könnte ich auch alles aufzählen, aber der ist im 260km entfernten Nürnberg in meiner Tasche und ich sitz hier bei meiner Familie an meinem alten Schreibtisch.
Die Highlights des letzten Monats waren auf jeden Fall: Geburtstagsfeier von Thomas “Tante” in Eckarts, Kurzurlaub mit Thomas in Köln, 2 mal Freilichtkino, DVD-Abend und Pfannkuchen backen mit Anna, Geburtstag von Thomas Schwester und Bruder, Besuch meiner Oma seit Ende August, Beginn meiner Arbeit am f-bb (mit Literaturrecherche, Tabellen aller Art erstellen, Literatur auswerten, Bücher bestellen und abholen…), 85. Geburtstag von Thomas Oma, Billiard und Bowling mit Thomas und Anne, Anmeldung und Besuch des McFit in Nürnberg Gostenhof, Besuch meiner Mama und Oma bei mir am Mittwoch, 3 mal Freitagabends in die Kantine, heute Spieleabend mit meiner Familie und Caro.
Also bei mir ist echt einiges los, dadurch war ich auch nur noch im begrenzten Maße hier vertreten und bin überall sonst rumgeschwirrt. Und jetzt plagt mich das Arbeitsleben, vor allem an dem einen Tag in der Woche, an dem ich zusätzlich zur Arbeit in Nürnberg noch meiner Hiwi-Tätigkeit nachgehe. Aber es macht wirklich SPaß, die Themen (Quereinsteiger in Berufsausbildung und Hochschulstudium sowie Kompetenzpäße) sind interessant, ich kann maßig tolle Excel-Tabellen erstellen, kann mir kostenlos so viel Tee kochen und Wasser trinken, wie ich will und bekomm obendrein noch eine Vergütung, was will man mehr (außer Schlaf, jemand der die Wohnung sauber hält, einkaufen geht, putzt, kocht…).
Ne, also ich glaub ich kann in der Arbeitswelt gut bestehen, ich muss nur lernen nicht zu viel Überstunden zu machen, weil ich merke, dass ich gern mal bisschen mehr mache, falls ich wann anders nciht so viel Zeit habe, aber dann mach ich meistens zwar nicht mehr, aber das angeforderte. Aber das lern ich auch noch.
Ansonsten war das Wochenende eigentlich sehr schön, bis vorhin jemand für meinen Bruder angerufen hat und ihm gesagt hat, dass sein gastvater in Amerika diese Woche gestorben ist. Man, das macht mich echt traurig, das war so ein lieber Mann, hilfsbereit, gütig und mein Bruder hat ihn wirklich sehr gemocht. Ich glaube, er ist traurig, weil er sich nicht so oft gemeldet hat, wie er es hätte machen können, aber ich denke, er hat sich ja gemeldet, vor nem Monat ne Karte aus dem Urlaub und auch sonst ab und zu ne Mail. Aber wie schnell man jemanden nicht mehr sehen kann, wird einem erst dann bewusst. Und hinzu kommt auch noch diese große Entfernung, nichtmal hinfahren zu können. Ich hab ihn einfach in den Arm genommen, aber konnte leider nicht lang für ihn da sein. In so nem Moment würd ich gern die ganze Last auf mich laden können, ich bin eh jemand, der niemanden leiden sehen kann und so harmoniesüchtig ist. Mein Brüderchen tut mir so leid und Lucinda und die Kinder und Enkel. Aber ich bin froh, dass ich Jim kennengelernt habe und er sich so lieb um meinen Bruder gekümmert hat, zusammen mit Lucinda. Dafür bin ich ihm echt dankbar.
Menno, geh jetzt glaub besser ins Bett und hoffe ich meld mich bald wieder.




